23.4.03
War wohl nichts.
Von wegen, halb fünf aufstehen, duschen und den Tag ruhig angehen. Jonathan wurde vor einer Stunde wach, hat sein Fläschchen bekommen, aber hat ganz schlimme Blähungen. Er denkt also nicht daran, wieder einzuschlafen und mir noch ein bisschen Ruhe zu gönnen. Jetzt schlürfe ich meinen zweiten Kaffee und Jonathan ist doch durch ein Wunder eingeschlafen. Und ich bin jetzt zwar hundemüde, aber wach. Schnell duschen, währenddessen nicht einschlafen und vielleicht erlaubt es mir ja der Kleine, dass ich mich noch ein Stündchen ruhig zu ihm legen kann.
Davon abgesehen, ist Christian seit gestern oder vorgestern wieder mal aktives Thema bei mir. Er ist vor einer Woche bei uns gewesen, musste ganz dringend wieder losfahren und zurück nach Österreich und ist jetzt noch immer bei seiner Mutter in Frankfurt. Meine Kraft ist beinahe zu Ende. Was nutzt die schönste Liebe, das schönste Gefühl, zusammen sein zu wollen, wenn alles andere nicht funktioniert?! Jonathan ist das Wichtigste für mich und was ich dringend für ein stabiles Leben brauche, ist ein Mann, auf den man sich verlassen kann. Der bei uns sein möchte, wenn er die Möglichkeit hat. Es geht nicht an, dass ich mich vollkommen nach ihm richten muss, andersherum aber alles getan wird um auf Abstand zu gehen. Man liest: Grübelstimmung.





