16.6.03
Kopfplatzen und verliebt in den eigenen Sohn. Das könnte meinen Morgen heute recht gut beschreiben. Die Nacht war unruhig, Kopf- und Zahnschmerzen haben mich fast gegen die Wand rennen lassen, aber auch wirklich nur fast. Da ich in letzter Zeit ebenfalls Nasenbluten dazu bekommen habe (die ersten Male, an die ich mich überhaupt erinnern kann), werde ich bei nächster Gelegenheit mal meinen Blutdruck checken lassen. Leider bin ich sowas von pleite, dass mich dieser geldlose Zustand eigentlich am Boden halten sollte. Mir geht es trotzdem gut. Das Wetter ist sonnig, die Leute auf der Strasse lächeln zurück und Jonathan hat sich an meinen kranken Zustand scheinbar angepasst und schont mich ganz liebevoll. Besser kann ich es vielleicht im Moment nicht beschreiben, aber das Gefühl, das ich ihm gegenüber empfinde, ist extrem tief und schön. Ich habe mich also noch mehr in meinen Sohn verliebt.
Da kommen mir meine irren Träume letzter Nacht in Erinnerung hoch. Seltsam, seltsam, dürfte mich noch eine lange Zeit beschäftigen.
Ich freue mich auf den baldigen Besuch von A und A und bin schon richtig nervös (so ungefähr, auf jeden Fall voller Vorfreude!) auf den anstehenden langen Besuch von Christian. Von dem habe ich übrigens auch geträumt, oder ich frage besser: Von wem nicht?





