12.9.03
Ach ja.
Hab ich gestern noch die ruhige Nacht gelobt, war es heute natürlich ganz anders. Sohn hat mit Blähungen und Juckreiz gekämpft, gequengelt und ist seit 1 Uhr mehr und weniger wach. Und hat seit 4 Uhr etwa ganz ausgeschlafen (Wie macht er das?!) Heute waren wir also schon mit den beiden Hunden spazieren (armer Rücken, was soll ich sagen), und er quengelt und brüllt ganz nervreibend weiter. In so Momenten vermisse ich einfach Gesellschaft und Hilfe zum Ablenken und Luftholen. Sollte ich mich für diesen Wunsch schämen? Ich denke mal nicht.
Wie ich mit meiner eigenen Frustration und Aggression umgehe in geballten Situationen wie heute (wenig geschlafen, Rückenschmerzen, Regenwetter, gewisse Unsicherheit und unzufriedenes Baby) werde ich eindeutig verbessern müssen. Welche Wahl habe ich, wenn ich gefrustet oder gereizt bin? Oder müde. Ich sehe erstmal keine. Also bisschen verdrängen, an allen Eckpunkten der Wohnung Aufmunterungen hinplazieren und zu den kleinen Ruhepausen hinarbeiten, die auf jeden Fall kommen.
Welche Frau kann die perfekte Mutter darstellen?





