17.11.03
Einstellungshabitus des Bewusstseins, Jung, schenkt mir also eine kleine Annäherung.
Kleiner Auszug:
Der Einstellungshabitus des Bewusstseins bewährt sich solange im Leben, bis das Individuum in eine Situation gerät, wo ihm seine Einseitigkeit die Anpassung an die Realität unmöglich macht. Sehr oft besteht diese Situation darin, dass der Betreffende zu einem Objekt von entgegengesetztem Typus in enge Beziehung tritt; dann prallen die Gegensätze aufeinander, man versteht sich nicht, man gibt alle Schuld dem anderen, weil er diejenigen Eigenschaften besitzt, die man bei sich nicht sieht und nicht entwickelt hat, und die darum nur in minderwertiger Form vorhanden sind. Oft ist daher der Typengegensatz der eigentliche psychologische Grund von Eheproblemen, Schwierigkeiten zwischen Eltern und Kindern, Reibereien in freundschaftlichen oder beruflichen Beziehungen, ja sogar sozialer und politischer Differenzen.
Ich kenne so zwei Menschen, die nun völlig die Gegensätze ausfüllen.





