26.2.04
Überstanden!
Wäre da nicht Jonathan, der alle 30 Minuten seine Windel vollmacht, wäre alles total prima. ;o)
Nee, ganz so einfach ist es leider nicht. Ich rechne einfach mal mit einer persönlichen Krisenstimmung, sicher ist sicher. Der Besuch meiner Familie, der alte Wunden und Erinnerungen aufgerissen und aufgefrischt hat, muss erstmal seinen Platz finden. Dann die ohnehin entscheidende Frage, was ich aus meinem Leben machen möchte. Gestern hat sich der Ansatz einer ersten Idee wieder aufgelöst. Meine Arbeitsstelle hat meine Planstelle bereits vergeben; dabei bin ich fast sicher, dass ich meiner Arbeitsstelle letztes Jahr von einem Jahr Pause geschrieben hatte, nicht von zweien. Grade das stand in jedem Ratgeber über die Elternzeit, dass eine angegebene Pause bindend ist. Was also jetzt? Finanziell bleibt mir nichts anderes übrig, als so schnell wie möglich wieder arbeiten zu gehen. Die Betreuungstelle, die ich mir schon angeschaut hatte, wäre ganz toll gewesen.
Jetzt werden also Bewerbungen geschrieben, vorzugsweise in der Nachtwache. Gestern habe ich eine Möglichkeit kennengelernt, den Kleinen auch nachts unterzubringen. Aber das nur als Möglichkeit. Dann die Frage, ob ich in Berlin bleiben möchte bzw. wohin ich ziehen werde, wenn diese Wohnung vom Platz her nicht mehr ausreicht. Das alles muss mal wieder neu durchdacht werden; ich rechne also mit einer mittleren Krise. Wenn ich wenigstens einen ersten Anhaltspunkt hätte, der mir wirklich gefällt.....





